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Schnitterfest

Den 1. August, die Sommermitte und den Nationalfeiertag, einmal anders feiern. Das viele Nass vom Himmel macht den Tag und die Nacht sehr ruhig. Viele Tiere und ich sind dankbar. Dankbar bin ich auch für die reiche Ernte im Garten und in meinem Leben. Trotz heftiger Stürme und Unwetter an beiden Orten. Die Sonne, das Licht in meinem Herzen lacht und freut sich auf neue Erfahrungen. So habe ich auch das erste Mal vom Schnitterfest gehört. Dem Erntebeginn, dem ersten Kornschnitt. Damit verbunden feiert und dankt man der Mutter Erde für all ihre Nahrung, die sie uns schenkt. Ein schöner Brauch! Auch die Auseinandersetzung mit den Fragen auf das eigene Leben bezogen ist bereichernd. Zum Beispiel: Was kann ich in meinem Leben ernten, was ist reif genug? Gibt es etwas in meinem Leben, das wohl nie reif werden wird? Muss ich etwas nur ein wenig zurückschneiden, damit es neu austreiben kann? Was muss ich abschneiden oder beenden, damit etwas Neues in mein Leben treten kann? Diese fragende Anregung habe ich von der Internetseite Kraudarei.at. Genüsslich esse ich heute frisch geerntete und gefüllte Zucchini. Ich staune, dass der Käse auch ohne Ofen schmilzt und ich mit Hilfe der kleinen Gasflamme in der Carlotta dieses würzige und abwechslungsreiche Fest-Essen geniessen kann.

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