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Ein Monat später

Mindestens einen Monat später. Heute sitze ich im Kaffee und es schreibt weiter über mein Leben und mein Sein. In den letzten Wochen ist viel passiert. Sehr viel. Es hat sich einiges verändert und es fällt mir nicht leicht, einen Anfang zu finden, denn es passierte so viel auf verschiedenen Ebenen in verschiedenen Schwingungen. Und das ist mein Anfang, mein Start in diesen Textteil, denn die verschiedenen Schwingungen und Energien sind für mich ein neues Phänomen, dass ich erst seit meinem Wandel so wahrnehmen kann, dass ich Worte dafür finde. Vorher war ich stets in der gleichen niederen Schwingung – so nahm ich es vermutlich wahr, da ich ja gar nichts über verschiedene Schwingungen wusste, dabei war ich schon damals in Unterschiedlichen unterwegs. Unbewusst in einer geschützten Blase, die am Tag X in der Bergruh platzte, als ich mich auf mein inneres Kind einliess, ihm begegnete und es mich in meinem Leben als ganzes Kind von mir begrüsste. An dem Tag, als ich begriff, dass ich als kleines Kind als mein Wesen im Leben angekommen bin und nicht von den äusseren Bedingungen in meinem familiären Umfeld abhängig war und ich mich tief geliebt und geschätzt fühlte von allen Wesen die mich umgeben und damit verbunden mein eigenes energetisches Sein. Es durchzuckte meinen Körper und es lösten sich Zellen wie Schuppen von meiner Haut. Am nächsten Tag fragte mich meine Nachbarin was denn passiert sei, ich sehe so anders aus, viel jünger und ja ihr Mann hätte mich fast nicht erkannt, als er mich im Keller vor dem Haus traf. Ich wusste es nicht. Ich tauchte in diese Sphären ein, ohne zu wissen, was ich mache und was mit mir passiert. Ich fühlte mich angezogen und aufgehoben und spürte einfach, dass es richtig und wichtig ist, was ich jetzt erfahre und lernen darf. Ich vergass was ich wollte und was ich sollte und so lebte ich mehrere Tage in einer Art Trance und liess mich führen und lernte wie ein kleines Kind was es heisst, sich von Energien leiten zu lassen. Dabei meldeten sich verschiedene Energien. Auch dunkle, die mich an Schmerzen führten, die mir den Kopf verdrehten und Dinge von mir verlangten, die zu sichtbar körperlichen Schmerzen in Form von Verletzungen führten. Ich schrieb auch Texte in Verbindung mit Ahnen und alles kam wirr und unklar auf Papier, so dass die Leser zwischen den Zeilen lesen mussten. Wort wörtlich. Die Botschaften waren nicht klar und deutlich, sondern diffus und wirr und hatten trotzdem etwas mit dem Alltag zu tun. Es brauchte mich Mut und ich drückte auf den Knopf „senden“ und meine wirren Schriften erreichten die Familie. Darin waren Familiengeheimnisse und Tabu-Themen verpackt. Erstaunlicher weise reagierte niemand so, wie ich es zu diesem Zeitpunkt erwartete. Niemand sagte: „Du spinnst“, was soll denn das. Sondern es war ein Unglaube da für den Inhalt, aber dass es in dieser Form und von irgendwelchen (Engel)Wesen kam, war für alle normal. Wo lebte ich? Wie lebte ich? Warum kennen alle noch weitere Energien und dass es mehr gibt auf der Welt als das was wir sehen, nur ich nicht? Diese Frage nahm ich unbewusst mit und sie trieb mich immer weiter in die Vergangenheit und in die Energien. Ich wollte es wissen. Ich wollte nun alles wissen und wissen woher ich komme, was ich bin und wohin ich gehe. Es passierte was passieren musste. Der Zeitpunkt kam und es hiess an einem anderen Tag X: „sie spinnt – Schizophrenie? Die Ärzte werden es herausfinden, sie muss in die Klinik“.

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