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Corona

Ich laufe mit einem durchströmenden Glücksgefühl bei warmem Sonnenschein durch die Grossstadt Zürich und alle Menschen lachen mich an. Ich spüre mein inneres Licht und die Wärme so stark, dass ich leichten Fusses, fast hüpfend, auf der Bahnhofstrasse unterwegs bin und immer wieder Grün zwischen Beton und Asphalt erblicke. Erfreut hat mich ein kurzes Telefongespräch mit einem jung klingenden Mann von einem Coronatestzentrum. Er bedankt sich bei mir für meine Flexibilität. Ich reiste zum Bahnhof Enge, anstatt zum Landesmuseum beim Hauptbahnhof um das Zertifikat zu bekommen. Ist es die Stimme, der Dank, der mich so glücklich macht? Nein, ich strahle so, weil ich das erste Mal im Zusammenhang mit Corona keine Anspannung, kein Unbehagen und keine Angst fühle, sondern mir Dankbarkeit begegnet.

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